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On the road

27. Oktober 2014

Wie immer auf Reisen vergeht die Zeit wieder einmal viel zu schnell. Momentan sitze ich im Bus von Seattle nach Vancouver und die Halbzeitpause meines kleinen Ausflugs nach Nordamerika ist fast erreicht.

Die eineinhalb bisherigen Wochen waren insgesamt sehr gut, auch wenn öfter etwas fehlte. Es sind übrigens nicht die Badelatschen, die ich zuhause vergessen habe. Sieht man von dem verregneten Tag in Portland ab und von der Nacht, in der ich unbedingt in meinem Mietwagen schlafen wollte, aber keinen geeigneten Ort dafür fand und durch die Gegend irrte, kann ich mich nicht beschweren. Das resultierte immerhin in einer lustigen Geschichte, die ich bald in Ruhe aufschreiben werde.

Sehr begeistert hat mich San Francisco. Was für eine tolle Stadt! Ich wüsste nicht, dass ich je in einer schöneren war. Die Stadt wird mir fehlen. Wahrscheinlich selbst die Junkies, Alkoholiker und Obdachlosen der sechsten Straße, in der sich meine Unterkunft befand. Die Tatsache, dass sich San Francisco in den USA befindet, wirkt sich leider ab und zu negativ aus, aber andere Kritikpunkte fallen mir nicht ein. Die USA selbst halte ich immer noch zu großen Teilen für ein krankes, verachtungswürdiges Land, welches aber auch sehr schöne Seiten hat.

Einige davon habe ich in den letzten elf Tagen gesehen. Neben San Francisco wären da die Küste von Kalifornien und Oregon zu nennen, sowie Seattle. An diesen Orten hätte ich gerne noch jeweils zwei, drei Tage mehr verbracht, aber das war leider nicht möglich. Ich will ja noch über Vancouver, Banff in meine bisherige Lieblingsstadt Montréal. Wird San Francisco sie ablösen können? Ich weiß es nicht. Ich weiß aber schon, dass dort ab Samstag der Winter* auf mich wartet. 12 Tage nachdem ich San Francisco bei sommerlichem Wetter und Temperaturen um die 25 Grad verlassen habe. Ab Freitag soll es in Montréal Minusgrade zu erleben geben.

Am Ende dieses kurzen Beitrags möchte ich noch kurz gegen ein hartnäckiges Vorurteil ankämpfen. Bier aus den USA ist nicht grundsätzlich schlecht. Sicher kann man Miller, Budweiser und Coors Light nicht trinken. Das ist schlichtweg Pisse. Es gibt aber auch viele gute, in Europa kaum oder gänzlich unbekannte Biere. Gefallen hat mir Manny’s Pale Ale aus dem Großraum Seattle, sehr lecker fand ich das dunkle Lager von Anderson Valley. Dafür würde ich 99% aller deutschen Biere unversehens ins Klo kippen. Ach, und übrigens ist seit Mittwoch meine neue Lieblingscola Fentimans Cherrytree Cola aus British Columbia, Kanada. Nur mal so nebenbei.

* Ja Mutter, ich habe eine warme Jacke mitgenommen und meinen Liverpool Schal auch.

Diesen Beitrag wollte ich eigentlich vor etwa 20 Stunden freigeben. Klappte leider nicht. Mittlerweile bin ich längst hier:

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From → Kultur, Reise

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