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Über ein paar Filme

7. März 2014

Die Oscar Verleihung am Sonntag hat mich dazu motiviert, endlich mal wieder ein paar aktuelle Filme zu schauen. Zwei habe ich bisher diese Woche geschafft. „The Wolf of Wall Street“ und „12 Years a Slave“.

Vor einigen Wochen sah ich bereits das zigfach nominierte und ausgezeichnete Science-Fiction Drama „Gravity“ von Alfonso Cuarón. Ein auf der großen Leinwand sicherlich sehenswerter Film, an dem es auch nicht wirklich viel zu kritisieren gibt. Technisch einwandfrei, gute Schauspielleistungen von George Clooney und Sandra Bullock, aber irgendetwas fehlte. Vielleicht lag es daran, dass ich eben nicht vor einer großen Leinwand saß. Selbst dann wäre mir der Hype um „Gravity“ doch wohl ein bisschen zu viel gewesen.

„The Wolf of Wall Street“ von Martin Scorsese hat mich dagegen vollends überzeugt. Was habe ich früher einmal über Leonardo DiCaprio gelacht. Mittlerweile ist er längst nicht mehr nur einer der Schauspieler, der am besten bezahlt wird, er gehört auch zu denen, die am überzeugendsten ihre Rollen verkörpern. Wäre da nicht Matthew McConaughey und das Aids-Drama „Dallas Buyers Club“ gewesen, DiCaprio hätte wohl dieses Mal seinen ersten Oscar als Hauptdarsteller bekommen.

„The Wolf of Wall Street“ erzählt die wahre Geschichte von Jordan Belfort, der Mitte der 80er Jahre an der Wall Street landete und in einem Sumpf von Gier und Drogen fast zugrunde ging. Absolut sehenswert dank der authentischen Story, Martin Scorsese, Leonardo DiCaprio, allen anderen Darsteller, aber ganz besonders auch Matthew McConaughey in seiner Rolle des exzentrischen Mark Hanna. Diesen Film würde ich insgesamt am meisten empfehlen.

 

Noch mehr als „12 Years a Slave“ ? Ja, ein bisschen schon, wobei ich nicht genau erklären kann, warum. Ich würde nicht behaupten, dass mit „12 Years a Slave“ der falsche Film gewonnen hat, aber irgendetwas fehlte mir beim Drama von Steve McQueen, welches ebenfalls auf einer wahren Geschichte beruht, ebenfalls. Vielleicht waren meine Erwartungen einfach zu hoch? Womöglich schmerzen manche Bilder zu sehr, weil man weiß, dass sie sich so oder ähnlich zugetragen haben?

„12 Years a Slave“ ist ohne Zweifel großartig erzählt und noch besser gespielt. Chiwetel Ejiofor macht als Hauptdarsteller in der Rolle des Solomon Northup einen fantastischen Job. Northup war ein Afroamerikaner, der als freier Bürger im 19 Jahrhundert in Washington, D.C. entführt und nach Louisiana verschleppt worden, wo er zwölf Jahre als Sklave leben musste. Einen weiteren von insgesamt drei Oscars erhielt der Film für die beste weibliche Nebenrolle. Eine Auszeichnung, die sich die sympathische Lupita Nyong’o ohne jeden Zweifel verdiente.

From → Film + TV

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