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Das WIR ist das Volk

26. August 2013

Eigentlich wollte ich heute wieder selbst bloggen, aber ich war am Wochenende wieder einmal vom Engagement und diesem Beitrag Inge Hannemanns beeindruckt. Etwas Wichtigeres habe ich außerdem gerade nicht auf Lager:

altonabloggt

Die Würde des Menschen ist unantastbar und nicht verhandelbar. Schaut man sich jedoch die Gepflogenheiten der Agenda 2010 und die entsprechenden Umsetzungen nach dem Sozialgesetzbuch II, hinlänglich als Hartz IV bekannt an, bewegen wir uns in einer Sphäre die Zweifel am Artikel 1 des Grundgesetzes aufkommen lassen. Leistungsberechtigte nach Arbeitslosengeld II werden gegängelt, unter Druck gesetzt, erpresst und als faule Sozialschmarotzer betitelt. Allein das agiert gegen die Menschenwürde und bringt diese Menschen in große Not, Ängste bis hin zu Traumata und schlimmeres. Manche von ihnen nehmen es stillschweigend hin, manche von ihnen explodieren oder implodieren, indem sie sich komplett zurückziehen. So ist es nicht verwunderlich, dass die Zahl der psychischen und psychosomatischen Erkrankungen gerade bei Erwerbslosen zunimmt. Ist es auf der einen Seite die zum Teil herrschende mangelnde, willkürliche und intransparente Behandlung durch die Jobcenter, kann es auf der anderen Seite das Nichtgebrauchtwerden, die Sinnlosigkeit des langen Tages und das…

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3 Kommentare
  1. Ich bin froh, dass ich weg bin vom Amt. Man gilt nicht als Mensch. Man ist eine Nummer. Hilfe nur auf Nachfrage, immer dieselben Ausreden, wenn etwas nicht funktioniert. Und dass man an seinen Sachbearbeiter gar nicht rankommt, sondern nur über die kostenpflichtige Hotline (keine) Auskunft bekommt, ist auch ein Unding. Fazit: Hartz4 ist das Schlimmste, was einem widerfahren kann. Zumal ich es schlimm finde, dass ein Arbeitnehmer, der 30 Jahre lang eingezahlt hat, das Gleiche bekommt wie jemand mit 22, der noch nie nen Finger krumm gemacht hat.

    • Freut mich auch für Dich! Habe schon viele traurige Geschichten aus diesem Bereich gehört und gelesen. Wäre schön, wenn es mehr Menschen wie Frau Hannemann gäbe, die sich dagegen stark machen.

      • Frau Hannemann…noch so ein trauriges Thema im Kapitel „Wie Deutschland sich seine eigenen Menschen kaputt macht“

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