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Wiederzuhauseseinweh

23. August 2013

Ich habe oft Menschen belächelt, die von Heimweh sprachen. Das gehört der Vergangenheit an, denn ich weiß, wie es ist. Heimweh? Nein, aber Wiederzuhauseseinweh. Im Ergebnis ist es das gleiche.

Sein wollen, wo man nicht ist. Nicht sein wollen, wo man ist. Ich wünschte, ich könnte die Zeit noch einmal zurückdrehen. Für nur 22 Tage. Ich wäre dann in Moskau und würde in die Transsibirische Eisenbahn einsteigen. Viele interessante und schöne Dinge könnte ich noch einmal erleben und ein paar Fehler korrigieren.

Stattdessen sitze ich aber wieder in Düsseldorf rum. Ich beschäftige mich mit Politik und Nebensächlichkeiten wie Fußball oder Eishockey. Ich lese darüber, aber das meiste geht an mir vorbei. Meine Augen arbeiten einwandfrei, aber meine Gedanken sind woanders. Ich möchte wieder weg und Schokoriegel kaufen, über die sich jemand freut.

Wie dem auch sei: So wie es aussieht, geht es hier in den nächsten Tagen wohl in etwa so weiter wie gewohnt.

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