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Liebesgrüße aus Wladiwostok

10. August 2013

Es ist vollbracht. 9288 Kilometer mit der russischen Eisenbahn liegen hinter uns. Es wäre übertrieben zu behaupten, dass ich jeden Moment genossen habe, aber insgesamt war das für mich ein tolles, bereicherndes Erlebnis, welches ich nicht missen möchte.

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Ich habe mich verliebt. Man kann sich vieles einreden und eine Reise mit ganz wenig Schlaf und so vielen fremden Menschen auf engem Raum ist eine Ausnahmesituation, die schwierig einzuordnen ist, aber ich glaube, ich täusche mich nicht. Wenn ich daran denke, vielleicht sogar zum ersten und letzten Mal tausende Kilometer in der Bahn durch das größte Land der Erde gefahren zu sein, werden meine Augen tatsächlich ein wenig feucht.

Es waren beeindruckende Tage mit unzähligen kleinen Erfahrungen und Anekdoten. Würde mir jemand einen Moskau-Flug und eine Fahrkarte für die gleiche Strecke im Januar oder Februar spendieren, ich wäre zutiefst dankbar und würde begeistert annehmen. Was wir bisher alles gesehen haben, ist schon nicht zu verachten. Moskau, den Baikalsee, Irkutsk, auf über 9000 Kilometer zahlreiche Städte und noch mehr Natur.

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Nun steht also Wladiwostok auf dem Programm. Ich weiß nicht, was uns bei unserem kurzen Aufenthalt hier erwartet, aber wir haben einige Dinge zu erledigen. Checken ob unser Flug diese Nacht planmäßig geht, Nachschauen, wie man von von hier zum Flughafen kommt und später in der Mongolei vom Flughafen nach Ulaanbaatar. Ein paar Kleinigkeiten wollen gekauft werden. Gerade auch da wir uns am Japanischen Meer befinden, hätte ich außerdem Lust auf Sushi zum Abendessen.

Mit dem Schreiben meines Buches komme ich übrigens hervorragend voran. Wenn ich einen Tag gefaulenzt habe, sind schnell wieder zahlreiche Notizen zusammengekommen, aus denen ein ansprechender Text geformt werden möchte. Nadine freut sich derweil schon sehr auf die Mongolei, während ich erst einmal traurig bin, Russland zu verlassen. Einfach nur skurril finde ich momentan, dass wir diese Nacht, wenn alles wie geplant funktioniert, durch die Straßen Pekings schlendern.

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From → Uncategor.

3 Kommentare
  1. dieter sieckmeyer permalink

    Hallo, Nadine, ich war zwar vor ein paar Wochen nur bis zur Wolga, war aber genauso beeindruckt von dem Land wie du,übrigens auch mit der Bahn…ich fahr im Oktober wieder nach Moskau. Viel Spaß in Peking. Vielleicht treffen wir uns mal auf einen Kaffee und tauschen unsere Erfahrungen aus. Pass auf dich auf

  2. Hört sich nach einer enorm spannenden Reise an! Muss toll sein, so viel von der Welt auf einmal zu sehen🙂

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