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Zu anspruchsvoll für die Primetime?

26. Juni 2013

Bevor ich Freitag oder Samstag mal wieder die Zeit habe, um einen etwas längeren Artikel zu schreiben, gibt es heute einen kurzen TV Tipp. Eigentlich ist es mittlerweile mehr ein Mediathek / Youtube Tipp.

Sonntag kam betreffende Sendung im ZDF. Irgendwann zwischen 23.30 Uhr und Mitternacht, was ich persönlich sehr ärgerlich fand. Sie hätte nämlich eine deutlich bessere Sendezeit und ein größeres Publikum verdient gehabt. Es geht um „Precht – Ende der Geheimnisse: Die gläserne Gesellschaft“ mit Marina Weisband als Gast. Die Zuschauer sahen eine wirklich interessante Diskussion zweier mehr als überdurchschnittlich intelligenter Menschen. So etwas gibt es im deutschen Fernsehen über knapp 45 Minuten ansonsten so gut wie nie zu sehen:

9 Kommentare
  1. bravo56 permalink

    Sendezeiten sind doch in Zeiten der Mediatheken egal. Es gibt immer Leute, die auf gute Sendungen aufmerksam machen und dann kann man sie sich anschauen, wenn man wach ist. Ärgerlich ist aber, dass die öffentlich-rechtlichen, die solche Sendungen immerhin machen, sich diese 7-Tage-Regel haben aufdrücken lassen.
    Übrigens ist jetzt auf arte+7 der Film „Pina“ von Wim Wenders zu sehen. Auch sehr empfehlenswert.

    • Für mich persönlich spielen Sendezeiten auch kaum noch eine Rolle, aber meine Mutter beispielsweise schaut nach 23 Uhr kein Fernsehen mehr und benutzt auch keine Mediatheken. Ich denke, das trifft immer noch auf einen nicht gerade kleinen Teil der Bevölkerung in diesem Land zu.

  2. bravo56 permalink

    Dann muss sich eine Mutter den 7.7. merken, Da läuft die Sendung um 18 Uhr auf zdf.kultur.

  3. bravo56 permalink

    upps, ich schiebe mal ein „D“ nach.

  4. ribi permalink

    king: findest du den besserwisser wirklich anregend? als politologe denke ich, er soll sich um seinen kram kümmern, der spd-mann!

  5. ribi permalink

    king: ja, bzw. den großteil davon! danke für die neue suchmaschine!

  6. Mir gefiel die ruhige und respektvolle Art der Sendung, vermisse aber gegensätzliche oder neue Standpunkte.
    Precht ist sicher intelligent, ich verdächtige ihn aber, mit seiner seichten „Philosophie für Dummies“, sich aus kommerziellen Motiven den Medien zu prostituieren.
    Er bleibt wohl lieber der populäre Dodo Vogel,der sich seine gedanklichen Hüpfer gut bezahlen lässt, als ein armer, aber in die Höhen steigender Adler.
    Deutschland sind die großen Denker ausgegangen. Außer dem liberalen Relikt aus den 60ern (Habermas) und diesem „Kaffefahrten“-Philosophen herrscht hier ein trauriges Vacuum.

    • Interessanter Kommentar. Besonders viel habe ich über Precht noch nicht nachgedacht, aber das ist etwas dran.

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