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Game of Thrones: Die beste TV Serie aller Zeiten?

11. Juni 2013

Man kann den USA heutzutage eine ganze Menge vorwerfen, aber Sie haben auch etwas drauf: Uns mit guten Fernsehserien zu versorgen. Ob „Dexter“, „Homeland“ oder „Breaking Bad“: Deutschland hat nichts vorzuweisen, was hier auch nur annähernd mithalten könnte. Erst recht nicht mit „Game of Thrones“.

Joffrey Baratheon (Jack Gleeson)

Joffrey Baratheon (Jack Gleeson)

Eigentlich ist es völlig müßig darüber zu diskutieren, welches die beste Serie aller Zeiten ist. Wie will man „Seinfeld“ mit „Game Of Thrones“ vergleichen, „Fawlty Towers“ mit „The Wire“ oder „The Office“ mit „The Walking Dead?“ Nein, das macht eigentlich ziemlich wenig Sinn. Keine Serie habe ich persönlich so oft und intensiv geschaut wie „Seinfeld“. Die meisten der 180 Folgen habe ich über die Jahre bis heute mehr als fünfmal gesehen, manche deutlich öfter.

Ob mir das mit „Game of Thrones“ vielleicht irgendwann ähnlich geht? Eher nicht, aber wenn ich mich jetzt trotz allem unbedingt sofort auf eine Serie festlegen müsste, die ich für die beste überhaupt halte, käme ich an der HBO Produktion einfach nicht vorbei.  Diese Aussage ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass ich mit dem Fantasy-Genre grundsätzlich eigentlich ziemlich wenig anfangen kann und die „Herr der Ringe“ Trilogie für das überbewerteste Kapitel der Kinogeschichte halte.

Viele eindrucksvolle Trümpfe

„Game of Thrones“ hat unglaublich viele Trümpfe vorzuweisen. Intrigen, Gewalt, Sex, zahlreiche interessante Erzählstränge, und großartige Schauspieler (Peter Dinklage z.B.) sowie Dialoge allen voran. Was mir aber vielleicht am meisten gefällt, ist die Unberechen- und Unvorhersehbarkeit der Serie. Nie weiß man genau, was als nächstes passiert und man kann sich zu keinem Zeitpunkt sicher sein, dass der Lieblings-Charakter nicht bis zum Ende der aktuellen Folge von einem Pfeil getötet oder mit einem Schwert enthauptet wird.

Auf Menschen, welche die Bücher von George R.R. Martin, auf denen „Game of Thrones“ basiert, nicht gelesen haben, warten unzählige Wendungen und viele Überraschungen, vor allem böse. Außerdem gibt es eine Menge überaus interessante Charaktere wie die wunderschöne Daenerys Targaryen (Emilia Clarke). Manche davon muss man einfach lieben, z.B. Arya Stark (Maisie Williams), Jon Snow (Kit Harington) oder Ser Jorah Mormont (Iain Glen). Andere muss man einfach hassen, wie vor allem Joffrey Baratheon (Jack Gleeson). Dann gibt es wiederum welche, auf die sich die eigene Sichtweise im Laufe der Zeit ändern kann.

Khaleesi

Daenerys Targaryen (Emilia Clarke)

Die neunte Folge als das Highlight

Ein besonderes Highlight jeder bisherigen Staffel war die vorletzte (also die neunte) Episode. War diese schon in Staffel 1 überragend, so haben sich die Produzenten trotzdem noch kontinuierlich gesteigert. Die neunte Folge der dritten Staffel sorgte in der letzten Woche für viel Diskussionen und heftige Reaktionen. Auch diese zeigen wieder einmal, wie tief „Game of Thrones“ einen in den Bann ziehen kann. Ich verstehe zwar nicht wirklich, wie man sich bei einer TV-Serie heulend auf den Boden werfen kann, aber wenn das bei einer in Ordnung geht, dann bei dieser.

Viel könnte ich noch schreiben über „Game of Thrones“, aber Spoiler will ich unbedingt vormeiden. Dieses Fernseherlebnis ist wahrscheinlich umso besser, je weniger Vorkenntnisse man hat. Ich verfügte über praktisch keine und bin dafür dankbar. Selbst, wenn man mit Fernsehen eigentlich nicht viel am Hut hat oder zumindest eigentlich keine Serien schaut: Jeder Mensch, der gute Unterhaltung schätzt, sollte „Game of Thrones“ irgendwann unbedingt eine Chance geben. Bei mir herrschte anfangs auch Skepsis. Nach zwei, drei Folgen war ich überzeugt, nach der ersten Staffel (jede hat 10 Folgen) ein Fan.

From → Film + TV

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