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Spargel bitte nicht kochen!

25. Mai 2013

Nein, das ist hier nicht „Essen und Trinken“, das ist immer noch Ziegenhodensuppe. Trotzdem geht´s heute zur Abwechslung mal um das Thema „Essen“. Politisch wird´s dann im nächsten Artikel wieder, den ich zu Teilen schon im Kopf habe.

Spargel

Nein, der Spargel ist nicht vergammelt. Das ist violetter.

Ich liebe Spargel. Die Vegetarier können gerne ein paar Zeilen überspringen, aber der Star eines wirklich guten Essens ist für mich eigentlich so gut wie immer das Fleisch oder der Fisch. Man kann noch so innovativ und clever kochen, der Geschmack eines guten T-Bone Steaks oder Seeteufels (als Beispiele) ist einmalig und durch kein pflanzliches Produkt zu ersetzen. Punkt. Spargel bildet die einzige Ausnahme und das nutze ich derzeit aus.

Die Spargelzeit geht leider viel zu schnell zu Ende und von weit her importierten kaufe ich aus verschiedenen Gründen nicht. An den Müll, der in Supermärkten in der Dose oder dem Glas käuflich zu erwerben ist, will ich gar nicht denken. Das Schönste an einem richtigen Spargelgericht? Man kann praktisch nichts falsch machen, außer bei der selbstgemachten Sauce Hollandaise eventuell, wenn man diese bevorzugt. Die muss es aber auch nicht immer sein. Ein bisschen Spargelsud mit Butter und Zitrone tut es auch.

Nicht kochen. Bitte, bitte nicht kochen

Traurig ist für mich allerdings, dass viele Menschen Spargel immer noch kochen. Das mag man in den 60er, 70er oder 80er Jahren überall so gelernt haben, aber 2013 sollte man wirklich drauf verzichten. Zu viel Geschmack geht dabei einfach verloren. Vor allem natürlich, wenn man das köstliche Gemüse solange kocht, bis man es lutschen kann. Braten, Grillen, Dämpfen, alles ist besser als das Kochen.

Ich bevorzuge grünen und violetten Spargel, mag aber weißen durchaus auch. Die ersten beiden Sorten brate ich gewöhnlich etwa zwei Minuten in der Pfanne an. Anschließend kommt Pfeffer drauf und ein klein wenig Zucker. Dazu etwas Sud von den zwischenzeitlich ausgekochten Spargelschalen und Butter sowie Zitrone. Dann die Temperatur auf die kleinste Stufe reduzieren, Deckel auf die Pfanne und bei durchschnittlich dicken Stangen muss man nur noch knapp zehn Minuten warten (bei dicken weißen kann es aber natürlich auch mal gut 15 Minuten dauern) und fertig ist der König des Gemüses.

Was sind die besten Beilagen?

Dazu kann man alle möglichen Dinge servieren. Gute Kartoffeln aus der Region vom nächstgelegenen Markt und spanischer Schinken (es gibt einfach leider keinen deutschen Schinken, der mit richtig gutem spanischen mithalten kann) liegen bei mir meistens auf dem Teller. Seit einiger Zeit entscheide ich mich immer öfter für ein Kartoffelpüree, das etwa zu einem Viertel aus Süßkartoffeln besteht und bei dem mit Butter meistens nicht gegeizt wird (beim Püree auf dem Bild ist es mal deutlich weniger gewesen). Das war´s und schon hat man ein hervorragendes Essen zubereitet. Guten Appetit!

From → Allgemein, Kultur

11 Kommentare
  1. Schön der Hinweis drauf, dass man Spargel nicht kochen muss und wie man es macht! Was ist Dein favorisierte Art. So wie beschrieben oder auch mehr grillen?

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