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DEL: Eisbären gewinnen erstes Finale

14. April 2013

Es tut mir leid, aber wenn ich nach langer, langer Zeit ein DEL Spiel mal wieder fast ganz anschaue, muss ich auch darüber schreiben. In besagtem Spiel siegten die Eisbären Berlin insgesamt verdient mit 4-2 in Köln und gehen damit in der Finalserie um die deutsche Meisterschaft mit 1-0 in Führung. 

Eisbären

Matchwinner beim überragenden Team der letzten Jahre waren unter anderem TJ Mulock (1 Tor, 1 Assist) und Constantin Braun (+2, 7 Torschüsse bei relativ viel Eiszeit). Beeindruckend war vor allem der Start der Eisbären. Im ersten Drittel spielten sie die Haie in Grund und Boden. Pfostenschuss, Lattentreffer und 21 – 5 Torschüsse standen nach 20 Minuten zubuche. All das brachte allerdings gerade einmal eine 1-0 Führung durch ein Tor von Julian Talbot. Eigentlich viel zu wenig, denn Chancen zu fünf  oder sechs Treffern waren ohne Zweifel da.

40 sehr unterschiedliche Minuten

Die Gastgeber, die mit dem extrem glücklichen 1-Tore-Rückstand in die Kabine gehen durften, präsentierten sich im zweiten Abschnitt plötzlich deutlich besser. In der 23. Minute wurde das Engagement dann auch schon belohnt. Der Schwede Andreas Falk sorgte mit seinem ersten Playoff Treffer im neunten Spiel dafür. Insgesamt ein mehr als schmeichelhafter Zwischenstand, aber die Gastgeber verdienten diesen sich im Anschluss ein wenig, während die Eisbären nachließen. Dennoch ging Berlin auch in die zweite Pause mit einer Führung, da in der 39. Minute Julian Talbot einen groben Fehler Björn Krupps ausnutze und auf TJ Mulock passte, welcher zum 1-2 einschob.

Talbot scheitert an Aus den Birken

Julian Talbot scheitert an Aus den Birken

Für die Vorentscheidung in einem ausgeglichenen letzten Drittel sorgte Darren Olver, dessen Pass vom Arm Marco Sturms abprallte und anhaltbar im Tor landete. 52 Sekunden vor dem Ende durften die heimischen Fans dann aber noch einmal hoffen. Uwe Krupp hatte für Aus den Birken einen weiteren Angreifer gebracht und wiederum Andreas Falk bei 6-5 für das 2-3 gesorgt. Der Kölner Torhüter, der ein gutes Spiel abgeliefert hatte, blieb anschließend auf der Bank. Das ebnete letztlich den Eisbären den Weg zum 4-2 und damit zur endgültigen Entscheidung 29 Sekunden vor der Schlusssirene.

André Rankel trifft ohne zu treffen

André Rankel blockte einen Schuss der Haie und fuhr allein auf das Tor der Kölner zu, als er beim Torschuss gefoult wurde. Rankel traf nur den Pfosten, aber Schiedsrichter Daniel Piechaczek entschied wegen des Fouls korrekterweise auf technisches Tor. Das war zu viel für große Teile des regelunkundigen Kölner Publikum, welches wütend protestierte und sich dabei ziemlich lächerlich machte. 59.31 Minuten waren die gleichen Leute zuvor nur äußerst selten in der Lage gewesen, ihr Team eines Finales würdig zu unterstützen, nun rasteten einige völlig aus. Becher flogen, Münzen und sogar wenigstens eine Glasflasche. Peinlich, peinlich.

Spiel 2 findet am Dienstag in Berlin statt. Los geht´s um 20.30 Uhr.  Also noch gut 48 Stunden Zeit für beide Teams zu regenerieren und für die Kölner Fans, die Eishockey-Regeln zu lernen.

From → Sport

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