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Der Kampf um die Autorisierung von Interviews

7. März 2013

Wieder einmal sehr interessante Beiträge gab es gestern Abend im NDR Medienmagazin Zapp zu sehen. Einer beschäftigte sich mit der Gefahr, in der sich ausländische Korrespondenten in China befinden. In einem anderen ging es um den Kampf bei der Autorisierung von Interviews.

Letzterer Beitrag wurde unter dem Titel „Volle Kontrolle über Interviews“ ausgestrahlt. Es ist wirklich bemerkenswert und traurig, wie Politiker und andere Prominente darum kämpfen, möglichst gut dazustehen. Ja, ja, selbstverständlich möchte sich jede Person in möglichst gutem Licht präsentiert sehen. Hierfür sind aber nicht Interviews in Zeitungen und Zeitschriften zuständig, dafür gibt es PR-Propaganda, die man bemühen kann, sofern man das für nötig hält.

Eine besonders fragwürdige Rolle wird hierbei Til Schweiger zuteil, der für seinen infantilen Umgang mit kritischen Journalisten bekannt ist. Der Regisseur von Kokowääh und vieler ähnlicher kreativitätsbefreiter Werke verlangt tatsächlich eine ganz Menge von Menschen, die ihn interviewen. Der Gipfel seiner Unverschämtheit? Wenn es zu keiner Veröffentlichung des Interviews kommt, soll man nicht einmal darüber schreiben dürfen, dass es ein Interview gab…

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