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Todesschütze Osama bin Ladens bricht sein Schweigen

12. Februar 2013

Der Todesschütze Osama bin Ladens, welcher aus Angst anonym bleiben möchte, hat sein Schweigen gebrochen. Der Elitesoldat gab dem renommierten Journalisten Phil Bronstein für die US-Zeitschrift „Esquire“ ein interessantes Interview.

binLaden

Osama bin Ladens Tod bestimmte die Schlagzeilen Anfang Mai 2011

Der US-Amerikaner offenbart viel mehr als Fakten über den Tag, an dem er bin Laden mit drei Kugeln erschoss. Aufmerksamkeit verdienen unter anderem auch die Konsequenzen, die er selbst zu erleiden hat. Von der Angst auf der Todesliste Al-Qaidas zu stehen, über seine gescheiterte Ehe, der fehlenden Krankenversicherung, bis hin zu finanziellen Problemen, die nun auf ihn warten.

Eintritt in die Navy mit 19

Alles begann im Alter von 19 Jahren, als der junge Mann der Navy beitrat, nach einer Enttäuschung mit einer jungen Frau. „Das ist also der Grund dafür, dass Al-Qaida dezimiert ist,“ scherzt er an einer Stelle, „weil sie mein verdammtes Herz brach.“ Später folgten hunderte Einsätze bei den Navy Seals über einen Zeitraum von sechszehn Jahren.

Monumentale Risiken

„Er ist monumentale Risiken eingegangen“, sagt sein Vater frustriert. „Aber er ist nicht in der Lage, den Lohn dafür zu ernten.“ Die körperlichen Folgen seines Berufes sind für den Soldaten darüber hinaus ebenfalls beträchtlich. Narben, eine Sehnenentzündung, Arthritis und ein Augenleiden stehen zum Beispiel zu Buche. Auch wenn man vielleicht überhaupt nicht nachvollziehen kann, wie der Mann diesen Job annehmen konnte, fühlt man an vielen Stellen mit ihm.

Den gesamten, sehr langen und lesenswerten Artikel, finden Sie im englischen Original hier.

From → Allgemein, Medien, Politik

2 Kommentare
  1. Beängistend ist, finde ich, wie selten erwähnt wird, dass es eine Hinrichtung ohne Prozess, vermutlich sogar ohne Beweise seiner Schuld, war.

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