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Ponader, Lauer und ein alberner Vorfall

8. Februar 2013
ponader

Johannes Ponader sollte endlich zurücktreten

Schavan, Jörg-Uwe Hahn und natürlich Steinbrück. Bei diesen gestrigen Schlagzeilen ging fast unter, dass sich auch zwei Piraten einmal wieder blamierten. Der schon länger umstrittene Geschäftsführer Johannes Ponader geriet dieses Mal mit dem Berliner Fraktionschef Christopher Lauer aneinander.

Wie sich die Piratenpartei gut ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl weiter selbst demontiert, ist kaum zu ertragen. Eine glorreiche Chance neben der Linken eine zweite Partei in den Bundestag zu bringen, die sich vom etablierten politischen Einheitsbrei absetzt, scheint beinahe schon vertan. Auslöser des gestrigen Streits war eine Meinungsverschiedenheit, die per SMS ausgetragen wurde und welche Ponader veröffentlichte. Der Bundesgeschäftsführer rechtfertigte sein Vorgehen mit einer Drohung Lauers.

Theater auf Kindergartenniveau

Wer sich ein Bild über dieses Theater auf Kindergartenniveau machen möchte, bitte hier klicken. Die Tatsache, dass Ponader nicht einsehen will, dass er der Piratenpartei seit seiner Amtsübernahme mehr als genug geschadet hat, die platte und unkonkrete Drohung von Lauer sowie die Veröffentlichung: Alles unglaublich peinlich und lächerlich. Viele Piraten und Piratinnen äußerten sich im Laufe des gestrigen Tages frustriert zu diesem Vorfall. Einige von ihnen leisten wirklich gute Arbeit, die im Chaos unprofessioneller und überforderter Personen untergeht.

Nichts zu diesem Thema ließ Marina Weisband verlautbaren. Meiner Meinung nach ist sie die einzige Person, welche die Partei halbwegs einen und in den Bundestag führen könnte. Weisband hat sich aber bereits vor längerer Zeit gegen eine Kandidatur entschieden. Ich bin sicher, viele Piraten haben sie schon versucht umzustimmen, andere werden es noch tun. Die junge Dame aus Münster wird aber wohl kaum ihre Pläne und Einstellung zu diesem Thema ändern. Das ist zwar absolut verständlich, aber mindestens genauso bedauerlich.

Vielleicht auch von Interesse:

Von Büchern, Shitstorms, Häme und zwei Piratinnen

From → Politik

3 Kommentare
  1. Timo permalink

    Du immer mit der Weisband….😉

  2. garlic221 permalink

    Es wird also Zeit auch diese Partei mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Ich halte nicht viel von Parteien, denn wie das Wort „Partei“ von „Part“ (Teil) schon sagt, ist eine Partei da um einen Teil des Volkes zu repräsentieren, also nie das ganze Volk. Im Gegenteil werden die Deutschen durch verschiedene Parteien immer wieder auseinander gerissen und die Formierung einer echten Nationalversammlung zur Etablierung einer Verfassung wird dadurch verhindert.

    Ich gehe also davon aus, dass die Menschen, denen die Nicht-Souveränität der BRD bekannt ist, mittlerweile so gewaltig geworden ist, dass man die Menschen wieder mit unterschiedlichen Parteien auseinander dividieren muss.

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