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The Following: Eine neue Top-Serie?

27. Januar 2013
Kevin

Ryan Hardy (Kevin Bacon) braucht eine Abkühlung

Am Montag strahlte Fox den Pilot der neuen Serie „The Following“ mit Kevin Bacon aus. Ich habe mir die 44-minütige Folge gestern angesehen und bin noch unentschlossen. Potenzial hat „The Following“ ohne Zweifel, aber wird das die neue Serie, die ich bald nicht mehr verpassen möchte?

Kevin Bacon ist ein Schauspieler, den ich seit langem sehr mag. „Sleepers“ ist sicherlich mein Lieblingsfilm mit dem mittlerweile 54-jährigen Amerikaner, aber auch „Mystic River“, „Flatliners“ oder „Murder in the first“ sind beispielsweise sehenswert. So ist es nur folgerichtig, dass ich einer Serie mit Kevin Bacon eine Chance geben möchte und das auch über die erste Folge hinaus. Sicher bin ich mir aber noch längst nicht, ob „The Following“ zu den großen Serien unserer Zeit wie „Homeland“ oder „Dexter“ aufschließen kann.

Blutig, verstörend und nichts für zarte Gemüter

Kevin Bacon scheint in seiner Rolle des ehemaligen FBI-Agenten Ryan Hardy einer dieser problembeladenen Männer des Gesetzes zu sein, wie wir sie schon so oft gesehen haben. Alkoholprobleme, das Herz macht ebenfalls Sorgen und es sollte mich nicht wundern, wenn in den nächsten Wochen mehrere gescheiterte Beziehungen Hardys in der Serie zu Themen werden. Auch wird er als aussortierter Mitarbeiter plötzlich unbedingt wieder gebraucht. Nichts wirklich Neues. Das muss aber natürlich nicht bedeuten, dass „The Following“ langweilig oder schlecht sein wird. Die erste Episode hat schon etwas Lust auf mehr gemacht.

Auch die Grundidee der Serie ist zweifelsohne interessant. Ein hochintelligenter Serienkiller steuert andere Serientäter oder hat sie zumindest im voraus dahingehend manipuliert, dass sie bestimmte Verbrechen ausführen. Angeblich gibt es laut des FBI in den USA übrigens 300 aktive Serientäter, wie uns „The Following“ verrät. Der Pilot ist teilweise schon sehr blutig, verstörend und somit nichts für eher zarte Gemüter. Mich schreckt das aber nicht im geringsten ab.

Edgar Allan Poe inspiriert

Gefallen hat mir die Tatsache, dass in „The Following“ Edgar Allan Poe, eine der interessantesten Personen der amerikanischen Literaturgeschichte, schon zu Beginn eine wichtige Rolle spielt. Wie dem auch sei, es liegt natürlich vor allem an Ryan Hardy, die brutalen Morde zu stoppen, die wahrscheinlich ab der zweiten Folge nicht deutlich abnehmen werden. Wie er sich entwickelt und die gesamte Geschichte, könnte interessant zu verfolgen sein. Wohlgemerkt könnte.

Bemerkenswert ist, dass der Pilot von „The Following“ auch schon in Großbritannien, Irland, Israel, Brasilien, China und der Türkei ausgestrahlt wurde. Weitere Länder kommen in den nächsten Wochen hinzu (z.B. die Niederlande, Spanien und Italien), während der geneigte Zuseher in Deutschland wahrscheinlich wieder lange warten darf. Ob das so schlimm ist, weiß ich nicht, aber es wäre zu schön, wenn endlich einmal ein deutscher TV-Sender den Mut hätte, eine englischsprachige Serie im Original und wirklich aktuell auszustrahlen.

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From → Film + TV

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