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Happy Festivus!

24. Dezember 2012

Haben Sie gestern ausgiebig Festivus gefeiert und können sich Weihnachten jetzt trotzdem nicht entziehen? Geht mir ähnlich.

Die traditionellen Festivus Feats of Strength habe ich zwar an der Playstation verloren, nachdem ich dort allerdings im Vormonat sehr erfolgreich war. Wovon zum Teufel ich hier schreibe? Der Clip unten gibt Aufschluss. Ansonsten lasse ich es hier mal ein paar Tage etwas ruhiger angehen. Muss auch mal sein und in diesem Jahr gab es bis hierhin wahrscheinlich keine Woche, in der ich nicht wenigstens fünf Beiträge verfasst habe.

Sie möchten noch ein gutes Werk zu Weihnachten tun? Mein Buchprojekt „Reise durch Europa“ kann jeden neuen Supporter gebrauchen. Hier sieht´s momentan doch noch sehr mau aus. Außerdem habe ich leider nicht das Gefühl, dass meine Appelle zur Weiterverbreitung des Links auf fruchtbaren Boden stoßen. Mit sehr wenig Aufwand kann man hier schon für einen Effekt sorgen, aber nur eben auch nur, wenn möglichst viele Leute mitmachen.

Am Ende empfehle ich wie jedes Jahr am 24.12., am Abend um 23.20 Uhr das ZDF anzuschalten, um Frank Capras „It’s a Wonderful Life“ zu schauen. Einer der wenigen Filme, der auch beim fünfzehnten Mal nicht langweilig wird. Angenehme Feiertage!

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From → Allgemein, Film + TV

One Comment
  1. garlic221 permalink

    Wieso feiern wir Weihnachten?

    Den einfachsten Ausgangspunkt für die Frage, was Weihnachten überhaupt bedeutet, bietet das
    Wort selbst. In dem „Herkunftswörterbuch“ Band 7 von DUDEN aus dem Jahre 1963 lesen wir auf
    Seite 759:

    „Die seit der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts belegte Zusammensetzung (mittelhochdeutsch:
    wihenaht) besteht aus dem untergegangenen Adjektiv weich ‘heilig’ und dem Substantiv ‘Nacht’.
    Die Form Weihnachten (mittelhochdeutsch: wihennahten) beruht auf einem alten Dativ Plural
    (mittelhochdeutsch ze wihen nahten ‘in den heiligen Nächten’). Damit waren ursprünglich die
    schon in germanischer Zeit als heilig gefeierten Mittwinternächte gemeint”.

    Andere Bezeichnungen für den Begriff „Weihnachten” sind Winter Solstice, Mother’s Night, Alban
    Arthan , Yuletide, Jule, Rauhnacht, Mittwinter, Modranect, Modraniht, matrum noctem, u.s.w..

    Aha! Die Mittwinternächte – Jule eines der 8 Hexenfeste.

    Im 1994 im Reader’s Digest-Verlag erschienenen Buch mit dem Titel „Why in the World?“
    („Warum in aller Welt?“) wird auf Seite 190 die Frage aufgeworfen: „Weshalb feiern wir
    Weihnachten?“ Dazu schreibt der Verfasser:

    „Wenn Sie diese Frage verwundern sollte und die Antwort darauf klar scheint, dann lesen Sie
    weiter. Das dem Weihnachtsfest sehr ähnliche Sacaea-Fest wurde bereits Jahrtausende vor der
    Geburt Christi zelebriert. 2000 v. Chr. wurde im heutigen Irak ein von Umzügen und Belustigungen
    begleitetes, fünftägiges Fest mit Geschenkaustausch und der Darbietung von Schauspielen
    begangen, das die Wintersonnenwende markierte und das neue Jahr einleitete… Es ist sehr
    wahrscheinlich, dass diese Bräuche aus dem Osten nach Zentraleuropa gelangten. Im tiefen Winter
    entzündete man Feuer in der Hoffnung, die sterbende Sonne wieder zu beleben und Wärme auf die
    Erde zurückzubringen. Zudem wurden Häuser mit immergrünen Tannen- und Distelzweigen
    geschmückt, um den ruhenden Samen und leblosen Pflanzen zu zeigen, dass nicht alles tot war. Als
    dann die Sonne zu strahlen begann, erfreute man sich am Erfolg der Tätigkeiten und hegte fortan
    keine Zweifel mehr an diesem magisch anmutenden Brauch.“

    „Weiter nördlich, entlang der Ostsee sowie in Skandinavien, ehrte ein Fest namens Yule
    die Götter Odin und Thor. Große Scheiterhaufen loderten, Gesänge ertönten, berühmte
    Legenden wurden nacherzählt und die Dorfbewohner tranken hemmungslos aus ihren
    mit Honigwein gefüllten Hörnern.“

    In Band 6 der 11. Auflage betont die Encyclopedia Britannica (1910-11) auf Seite 294, dass „der 25.
    Dezember lange vor der Einführung in das Christentum ein Fest in Britannien war… Die alten
    Angelsachsen begannen das Jahr am 25. Dezember…“

    Reader’s Digest fährt auf Seite 190 des Buches „Why in the World?“ fort:

    „Mitte Dezember fanden im Römischen Reich die Saturnalien statt, eine wochenlange
    Orgie von ausgelassenen Feiern und wilden Gelagen, während die Sonne ihren
    niedrigsten Stand erreichte. Die Wintersonnenwende – der Wendepunkt des Jahres, an
    dem die Spanne des Tages zunimmt – wurde durch einen heiligen Tag namens Dies
    Natalis Invicti Solis („Geburtstag des unbesiegten Sonnengottes“) markiert. Während
    der Saturnalien schmückten Römer ihre Häuser mit Lorbeeren und Grün; Freunde
    beschenkten sich… Es war eine Zeit der allgemeinen Freude mit guten Vorsätzen und
    Wünschen für alle Menschen.“

    Die Wintersonnenwende, also die Julnacht, ist die längste Nacht des Jahres. Das Julfest ist ein
    Wendepunkt, ein Anfang. An diesem Tag feiern die Heiden die Rückkehr von Licht und Leben,
    denn ab jetzt werden die Tage wieder länger. Nach Ansicht der Heiden liegt die Göttin in den
    Wehen und bringt das Sonnenbaby zur Welt. Der Geburtstag des Sonnengottes ist der Tag des
    Triumphes des Lichts über die Dunkelheit. Die meisten vorchristlichen Mysterienkulte feierten die
    Geburt des göttlichen Kindes zur Wintersonnenwende. Somit lautet der alte Name im
    angelsächsischen Raum für diese Nacht “Modraniht” was Mutter-Nacht bedeutet.

    Welche waren alle diese geheimnisvollen Mütter, vor denen die Heiden Ehrfurcht empfanden?

    Die großen Göttinnen in aller Welt gebaren wie in einem einzigen göttlichen Akt eine neue Welt:
    Rhiannon gebiert ihren Sohn Pryderi oder durch Isis wird Horus wieder geboren oder Demeter
    bekommt ihre heilige Tochter Persephone oder die Erdgöttin schenkt Dionysos das Leben oder in
    Japan kommt Amaterasu aus ihrer Höhle usw.

    Weihnachten wurde übrigens bereits von den Germanen schon in vorchristlicher Zeit gefeiert, was
    bedeutet, dass es eigentlich gar nichts mit der Geburt des Christus zu tun hat: man feierte die
    Mittwinternächte (Wintersonnenwende).

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