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Der stumme Schrei nach Gerechtigkeit

21. Juli 2012

Heute gibt es zur Abwechslung einmal ein Gedicht. Mehr ist dazu eigentlich nicht anzumerken. 

 

Der Mensch, der einsam denkt,

ihm wird nie etwas geschenkt.

Anderen lässt gänzlich kalt das Leid,

in seinem Kopf hat es viel Zeit.

 

Sie stöhnen und sie bluten,

die Unschuldigen sowie die Guten.

Er steht nur stumm und starr,

an jedem Tag, in jedem Jahr.

 

Den Drang dagegen anzukämpfen,

kann kein hohles Wort mehr dämpfen,

Nun ein stummer Schrei: Gerechtigkeit,

nichts von ihr zu sehen, weit und breit.

 

Höhnisch lacht ihn an das Kapital,

gestern, heute, morgen, jedes Mal.

Doch eure Zeit wird kommen,

betend weint ihr dann benommen.

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From → Allgemein, Kultur, Politik

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