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Game of Thrones

9. April 2012

Ich war nie ein großer Fantasy Fan. Als Kind hatte ich schon das ein oder andere Buch dieses Genres in den Händen, aber seitdem nicht mehr. Fantasy-Filme habe ich in den letzten 20 Jahren ebenfalls äußerst selten gesehen. Auch habe ich mich erst im vergangenen Jahr dazu durchgerungen, die „Herr der Ringe“ Filme zu gucken. Der Grund war eigentlich auch nur, dass die gesamte Trilogie sich auf der von mir geschätzten Liste der 250 besten Filme aller Zeiten in der IMDb befindet. „The Return of the King“ rangiert sogar auf Rang 8, beispielsweise noch vor „One Flew Over the Cuckoo’s Nest“, allen Filmen von Hitchcock, Kubrick, Scorsese oder Wilder. Ein absoluter Witz, wie ich feststellen musste.

Ich kann akzeptieren, dass es Menschen gibt, die eben andere Dinge mögen, aber unter den 50 besten Filmen aller Zeiten hat diese Trilogie nun wirklich nichts zu suchen. Dieser nervige Gollum und die konstant dumme Fresse von Elijah Wood sind in der Tat sogar ziemlich anstrengend. Außerdem denke ich mir, dass Fantasy Romane auch irgendwie dafür da sind, die Fantasie der Leser zu fordern. Bei Filmen fällt davon natürlich viel weg und wenn man eine alte Person mit langem Bart auf der Leinwand oder dem Fernseher fliegen sieht, dann mutet das doch immer etwas albern an. Nein, das ist einfach nicht mein Ding.

Von „Game of Thrones“ hatte ich in den letzten Wochen und Monaten viel gelesen und gehört. Deshalb gab ich der Serie in der letzten Woche nach langem Zögern eine Chance. Ein Grund dafür war auch der Produzent HBO. Der US-Pay TV Sender hat über die Jahre schon ziemlich viele exzellente Serien gezeigt. Ich habe beileibe nicht alle gesehen, selbst viele der beliebten nicht, aber „Curb your enthusiasm“, „The Sopranos“, „In Treatment“, „The Wire“ oder „Band of Brothers“ habe ich unglaublich gern geschaut. Zwei bis drei Folgen habe ich gebraucht, bis ich in diesem Fall die Begeisterung vieler Zuschauer nachvollziehen konnte.

Game of Thrones basiert auf den Romanen „A Song of Ice and Fire„, der Saga von George R.R. Martin. Handwerklich macht HBO einen eindrucksvollen Job mit dieser Serie. Es wird beispielsweise in Nordirland, Schottland, Malta, Marokko und Kroatien gedreht. Der Aufwand ist in jeder Folge zu spüren, die Charaktere sind sehr interessant und die Geschehnisse oftmals nicht vorhersehbar, was mir besonders gefällt. Als einen weiteren Trumpf wartet man mit großartigen Schauspielern auf. Peter Dinklage wäre hier zu nennen, der 2011 für seine Rolle des Tyrion Lannisters den Emmy als bester Nebendarsteller in einer Dramaserie erhielt.

Mit von der Partie ist auch die stets großartige Sibel Kekilli. Wie sie neben den vielen vorwiegend britischen Schauspielern die Rolle der „Shae“ bekam, weiß ich zwar nicht, aber eine gute Besetzung ist sie ohne Zweifel. Klasse auch die erst 14-jährige Maisie Williams als „Ayra Stark“ oder Nikolaj Coster-Waldau als „Jamie Lannister“. Was die Darstellerinnen angeht, überstrahlt aber trotz großer Konkurrenz, in Punkto Schönheit eine alle anderen. Emilia Clarke als Daenerys Targaryen ist fast schon zu schön. Einfach atemberaubend diese junge Dame. Hier kann man einen kleinen Eindruck bekommen.

Emilia Clarke kann in einem kurzen Augenblick die Gefahr aller weltweiten Atomwaffen einfach weglächeln. Ein Augenaufschlag und sie bringt die komplette Oberfläche Europas zum Schmelzen. Sie ist so heiß, auf ihrem Bauch kann man in einer Nanosekunde ein Spiegelei braten. Würde man sie mit Franck Ribéry, Günter Verheugen, dem nackten Reiner Calmund und 80 Kilo vergammelten Zwiebelmett fotografieren, hätte man anschließend immer noch ein tolles Bild. Wenn sie demnächst mit Christian Lindner von einem Wahlplakat lächelt, dann werde ich die FDP w, wä, wäh, wähl. Nein, ich will es nicht übertreiben.

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From → Film + TV, Kultur

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