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Knockin´ on Penny´s door

29. Januar 2012

Da isser nun, der fiese Sonntag. Er fühlt sich aber viel angenehmer an, nachdem Liverpool gestern gegen den Erzrivalen gewonnen hat und in die nächste Runde des FA Cups eingezogen ist. Hoffentlich gibt es gleich eine anständige Auslosung. Abgesehen von einem Auswärtsspiel an einem bestimmten Ort, wäre aber alles irgendwie okay.

Die Minuten bis zur Auslosung verbringe ich noch mit ein wenig „The Big Bang Theory“. Irgendwie mag ich diese Serie immer mehr. Vor allem die letzten Folgen der vierten Staffel waren äußerst lustig. Schade nur, dass die Episoden immer nur 20 Minuten lang sind. Das ist die perfekte Zeit, um eine während des Mittag- oder Abendessens zu schauen, aber fünf bis zehn Minuten mehr dürften es schon sein.

Großartig macht diese Serie Jim Parsons, der für mich der mit Abstand beste Sitcom Darsteller seit Jason Alexander und Michael Richards („Seinfeld“) ist. Dass Serien wie „Two and a half men“, „King of Queens“ oder „How I met your mother?“ in Deutschland besser ankommen, wundert mich zwar nicht, ist aber trotzdem irgendwie ein bisschen traurig.

Jim Parsons kann in der Rolle des Sheldon Cooper einfach auch Gags bringen, die bei anderen Rollen nicht witzig wären. Wie er zum Beispiel auf „Kiss me, where I´ve never been kissed before.“ mit „You mean like in Salt Lake City?“ antwortet, ist ein Beispiel, welches mir spontan einfällt. Seine immer zumindest ganz leicht unterschiedlichen Klopfrituale, die besonders seine Nachbarin Penny zu spüren bekommt, sind bei Freunden der Serie schon legendär.

Sehr gefällt mir auch an der Serie, dass man immer wieder etwas dazulernt und Sachen an den Kopf geworfen bekommt, die man im Anschluss nachlesen kann(muss). Auch all die kleinen Dinge, wie das „3-Personen-Schachspiel“, welches Sheldon in der Serie entworfen hat und bei der es neue Figuren gibt: Absolut brilliant, wie auch eine Szene, die dem ein oder anderen sicher nicht unbekannt vorkommen dürfte und welche am Ende dieses Beitrags zu sehen sein wird.

Bei „Günther Jauch“ geht es heute um die Linkspartei bzw um die alberne Beobachtung/Überwachung der Partei durch den Verfassungsschutz. Genau genommen heißt das Thema „Links vor rechts – Jagt der Verfassungsschutz die Falschen?“ Zu Gast sind Dietmar Bartsch, Heribert Prantl und zwei, drei Leute, die diesen Mist verteidigen werden. Da muss ich dann doch mal wieder zuschauen.

Gestern habe ich übrigens noch kurz eine lustige Diskussion verfolgt, die sehr gut dazu passt, was ich letztens über das NHL All Star Game schrieb:

„I honestly think I’d rather sit through a Nickleback concert than the All Star Game.

„I’d rather watch my mother-in-law cut her toenails.“

„I would rather watch your mother in law cut Nickleback’s toenails.“

3 Kommentare
  1. Sheldonian permalink

    Jim Parsons hat ganz verdient 2x den Emmy gewonnen und 1x den Golden Globe. Die Serie hätte viel mehr Aufmerksamkeit in Deutschland verdient, aber andere Shows sind ja überhaupt gar nicht erst zu sehen. Ich wünschte die Öffentlich-Rechtlichen würden sich mal daran trauen, gute amerikanische Serie im Orginal mit Untertitel aus z ustrahlen anstatt immer nur langweiligen eigenen Mist zu produzieren oder langweilige Shows mit Pilawa und Hirschhausen zu zeigen.

    • Schön wär´s, aber ich habe die Hoffnung aufgegeben. ARD und ZDF haben es ja nicht einmal nötig, einmal die Woche einen vernünftigen Film um 20.15 Uhr zu zeigen.

  2. Miriam21 permalink

    das ist eine wirklich sehr schöne überschrift!

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